Kultusministerin stellt Leitlinien der Bildungspolitik vor

Veröffentlicht am 13.07.2011 in Landespolitik

Klaus Maier, SPD: „Wir wollen, dass Kinder in Zukunft länger gemeinsam lernen können!“
Stuttgart. Mehr als 400 Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Elternbeiräte füllten beim Forum Schulentwicklung der SPD-Landtagsfraktion am vergangenen Samstag den Plenarsaal. Dabei bekräftigte Fraktionschef Claus Schmiedel die Absicht von Grün-Rot, die Bildungspolitik zu einem Schwerpunkt der Koalition zu machen und dafür auch zusätzliche Ressourcen bereitzustellen. Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer präzisierte erste Reformvorhaben in der Schulpolitik.

Im Fokus stand dabei besonders das „längere gemeinsame Lernen“, das in Form von Gemeinschaftsschulen ab dem Schuljahr 2012/2013 gemeinsam mit den Kommunen umgesetzt werden soll. Auch im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd ist individuelle Förderung derzeit in aller Munde. So hat sich der Gmünder SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Maier bereits für die Einführung der pädagogischen Ansätze an der Parkschule in Essingen eingesetzt. „Ich hoffe sehr, dass die Schülerinnen und Schüler dort eine Chance auf längeres gemeinsames Lernen erhalten“, so der Abgeordnete. Ein Gesprächstermin mit dem Rektor Heinrich Michelbach, dem Leiter des Schulamts Göppingen, Hans-Jörg Polzer, sowie Norbert Zeller, dem Leiter der Stabsstelle Schulentwicklung im Kultusministerium, ist für Donnerstag, den 14. Juli 2011 geplant.
„Als nächstes werden wir die Umsetzung dieser Leitlinien durch eine Änderung des Schulgesetzes in Angriff nehmen“, so Maier. Das wird einige Zeit dauern. Neue Schul-formen können dann zum übernächsten Schuljahr 2012/2013 starten. In der Zwischen-zeit können sich die Gemeinden als Schulträger, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern auf die neue Situation vorbereiten. „Solange können die Schulträger die Ganztagsschule organisieren und räumliche Voraussetzungen für Lerngruppen schaffen“, erklärt der Landtagsabgeordnete. Die Lehrerinnen und Lehrer haben deshalb Zeit, sich noch intensiver mit der Materie der individuellen Förderung sowie der noch heterogeneren Lerngruppen befassen zu können. Zudem sollen die Eltern ausführlich informiert und bei den Projekten einbezogen werden.
Noch im Juli wird es einen weiteren Besuch eines Vertreters des Kultusministeriums geben: Staatssekretär Dr. Frank Mentrup, wird am Dienstag, den 19. Juli um 18.30 Uhr im Landratsamt des Ostalbkreises in Aalen die neue Schulpolitik in Baden-Württemberg vorstellen.

 

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