Böbingen - Über die Themen „interkommunale Zusammenarbeit“ und den Klimaschutz in den Gemeinden der Rosensteingemeinschaft diskutierten die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD zur Kreistagswahl diese Woche. Die Gemeinderäte Otto Betz aus Böbingen und Jakob Unrath aus Mögglingen stellten das Programm der SPD für die Wahlen am 9. Juni vor und erläuterten ihre Ideen, die sie in den Kreistag einbringen wollen. Beide plädieren für mehr Zusammenarbeit der Kommunen, die Anreize dafür könnte auch der Kreistag setzen.
Das funktioniere beim Klimaschutz und der Wärmeplanung bisher gut. Die Gemeinden Mögglingen und Böbingen haben sich mit anderen Kommunen im Verbund auf den Weg gemacht, um bei der Planung zu mehr Klimaschutzmaßnahmen zügig voranzukommen. Dennoch müsse man, um die von Land und Bund gesetzten Ziele zu erreichen noch einiges umsetzen. Das vor Ort im vorgegeben Tempo zu erreichen, sei eine große Herausforderung, betonten beide.
Digitalisierung, europäische Ausschreibungen und andere Themen verlangen nach mehr Koordination untereinander, um die Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger effizienter einzusetzen. Die Zeiten verändern sich schnell und darauf muss auch in den Verwaltungen reagiert werden“, so Otto Betz. Eine weitere Anregung der beiden ist, innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft, das Thema bezahlbarer Wohnraum und den Kauf und Verkauf von kommunalen Immobilien in den Gemeinden für die Zukunft besser gemeinschaftlich zu organisieren. „Eine kommunale Wohnbaugesellschaft Rosenstein wäre eine Möglichkeit, die Entwicklung und Gestaltung der Gemeinden schneller und nach eigenen Vorstellungen voranzutreiben. Die Bezahlbarkeit von Wohnraum bleibt auch Thema bei uns“, so Jakob Unrath. Mehr Zusammenarbeit sei auch im Bereiche der Verwaltung möglich. Insgesamt brauche es mehr politische Ideen und Initiativen aus den Rosenstein Kommunen im Kreistag, statt abzuwarten, was von dort kommt und die Dinge rein verwaltungsmäßig abzuhandeln.