Integration durch Bildung

Veröffentlicht am 14.05.2009 in Wahlen

Am Rand einer Veranstaltung in Oberkochen trafen die beiden Kandidaten zur Kommunalwahl in Heubach, Adem Cicigül (re.) und für Essingen, Mustafa Ilhan (li.) die Landesvorsitzende der SPD Ute Vogt. Man war sich darüber einig, dass Bildung der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration ist und man gemeinsam dafür arbeiten will. „Die Zukunft sind unsere Kinder, die SPD steht für eine verlässliche Integrationspolitik und ist an der Seite der NeuInländer.“, so die Landesvorsitzende.

Bildung hat auch eine soziale Dimension. Das Bildungssystem muss allen Kindern die best mögliche Startbedienungen ermöglichen und dabei ist vollkommen egal, ob das Kind einen Migrationshintergrund hat oder nicht. Deutschland braucht Zuwanderung für die Kompensation des demografischen Wandels, es kann nur ein gemeinsamen geben.
Arbeiter und Professoren, Techniker und Ingenieure, Lehrlinge und Steuerzahler kann man sich weder schnitzen noch wachsen sie auf Bäumen. Wer eine Zukunft für das Gemeinwohl will, muss auch für eine verantwortungsvolle Migrationspolitik einstehen und mit den MigrantenInnen sprechen. Eine Kultur des Zuhörens ist wichtig. Das kommunale Wahlrecht darf sich nicht nur an einer Staatsbürgerschaft festmachen, oder ob man Staatsbürger eines europäischen Landes ist, sondern sollte auch auf die ausgedehnt werden, die in Deutschland schon seit geraumer Zeit leben und arbeiten. Diese Menschen sind Steuerzahler, die ihren Beitrag für das Gemeinwohl leisten und haben damit auch das Recht erworben, mitreden zu können und an diesem teilzuhaben. Demokratie muss für alle die in Deutschland leben zugänglich sein und darf große Teile der Bevölkerung nicht außen vor lassen. Das Denken in Einbahnstraßen ist nicht zielführend und schadet auf längere Sicht. Deshalb bin ich ein engagierter Sozialdemokrat und möchte alle wahlberechtigte NeuInländer bitten, ihr gutes Recht zur Wahl wahrzunehmen. Für diejenigen die dieses Recht noch nicht besitzen werde ich mich weiter tatkräftig einsetzen.

Ferdinand Kuschnick

 

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