Appell nach Berlin

Veröffentlicht am 04.03.2009 in Ortsverein

SPD-Ortsverein Mögglingen kämpft für B 29
Auch die Mögglinger SPD möchte sich nicht mit der Entscheidung zufrieden geben, dass die B-29-Südumgehung für den Ort nicht vom Konjunkturpaket des Bundes gefördert wird. Dies erklärte gestern der Ortsvereinsvorsitzende Jakob Unrath. Schreiben an Bund und Land seien in Vorbereitung.
© Gmünder Tagespost 04.03.2009

Jürgen Steck

Mögglingen. Jakob Unrath bilanzierte bei einer Konferenz der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik zunächst die jüngsten Irrungen und Wirrungen rund um die Straße und erklärte, der CDU-Ministerpräsident habe Hoffnungen geweckt, die herb enttäuscht worden seien. Er könne die Enttäuschung im Ort deswegen sehr gut verstehen. Der Ärger, dass Reutlingen und nicht Mögglingen zum Zug gekommen ist, sei verständlich. Unrath sprach Bürgermeister Ottmar Schweizer in Sachen B 29 die volle Unterstützung zu. Der Ortsverein stehe voll hinter dem Bürgermeister. Jedoch halte er, Unrath, nichts von jüngst in Mögglingen geäußerten Überlegungen zu einem Wahlboykott. Allerdings werde der Verein zwei Schreiben verfassen. An den Ministerpräsidenten gehe die Bitte, er möge gegenüber der Bundesregierung seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck bringen, dass Mögglingen nicht zum Zuge gekommen sei. An die Bundesregierung ergehe der Appell, Mögglingen bei den Planungen für den Bundeshaushalt 2010 zu berücksichtigen.
Bürgermeister Schweizer begrüßte das Vorhaben des Ortsvereins, sagte aber auch, er beschäftige sich als Bürgermeister nun bereits 19 Jahre mit der Umgehung. Immer wieder habe er alle möglichen diplomatischen Kanäle genutzt, unendliche Briefe geschrieben. Irgendwann weckten die Ereignisse aber einen „Bürgerzorn und man denkt an andere Dinge als Briefeschreiben und Dipomatie“. Dennoch freue ihn das Vorhaben des Ortsvereins, weil es Einigkeit im Ort zeige.

© Gmünder Tagespost 04.03.2009
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