SPD-Ortsverein sieht langfristige Gefahren

Veröffentlicht am 21.01.2016 in Ortsverein
 

„Die Polarisierung in der Diskussion um Zuwanderung und Asyl in Deutschland nimmt derzeit keinen guten Weg. Die Diskussionskultur leidet unter extremen Standpunkten gegensätzlicher Richtungen“, meinte SPD-Ersatzkandidat Jakob Unrath bei der letzten Versammlung des SPD-Ortsvereins Mögglingen.

Die Versuche, komplizierte Sachverhalte  durch einfache Botschaften zu beantworten, führten zu Lösungsvorschlägen, deren Folgen kaum zu überschauen seien.  Obergrenzen und geschlossene Grenzen hätten Konsequenzen für das gemeinsame Haus Europa und die deutsche Wirtschaft, die von Rechtspopulisten und Rassisten ignoriert würden. Die damit verbundene Emotionalität, der reine Protest bringe die Gesellschaft nicht weiter und führe weder zu schnelleren noch zu vernünftigen  Lösungen. Viele der anstehenden  Probleme müssten die Verwaltungen lösen, das erfordere bei der großen Anzahl an Menschen aber Zeit und Besonnenheit. Darüber hinaus verfüge der  Rechtsstaat über die nötigen Mittel, den Regeln und Werten unseres Landes Geltung zu verschaffen, so wie er dies schon immer -  unabhängig von Religion und Herkunft -  getan habe. Asylbewerber, die straffällig geworden seien, könnten bereits nach aktueller Rechtslage abgeschoben werden. Das gelte  für die Täter am Kölner Hauptbahnhof ebenso wie für  Gruppen oder  Banden, die mit Massenschlägereien in ihren Unterkünften die Menschen verunsicherten, meinten die SPD-Mitglieder. „Die Landesregierung hat in vielen Bereichen, beispielsweise bei der Polizei, bei Lehrerinnen und Lehrern oder Finanzbeamten zahlreiche Personalabbauprogramme gestoppt und neue Einstellungen vorgenommen, dies sind die richtigen Antworten auf die derzeitigen Probleme. Es geht darum, den Staat durch mehr Personal und gute Ausrüstung in seiner Handlungsfähigkeit wieder zu stärken“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende Marius Dittenhauser. Bei aller außenpolitischen Komplexität müssten die Bekämpfung der Fluchtursachen, das Verbot von Waffenlieferungen in Krisenregionen sowie das Einfordern von Solidarität und Kompromissen auf europäischer Ebene vorrangige Ziele bleiben.

 

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