Mögglingen – Auf einer Wahlkreismitgliederversammlung beschloss die SPD einen Antrag an den Landesparteitag, den „Gmünder Tunnelfilter“ ins Wahlprogramm 2011 aufzunehmen.
Mögglingen – Auf einer Wahlkreismitgliederversammlung beschloss die SPD einen Antrag an den Landesparteitag, den „Gmünder Tunnelfilter“ ins Wahlprogramm 2011 aufzunehmen.
Klaus Maier betonte, wie wichtig es für die Glaubwürdigkeit der Politik sei, dass nicht nur Autos in Schwäbisch Gmünd schadstoffarm ausgerüstet werden. Auch Abluftsysteme, die große Mengen Feinstaub transportieren, wie der Abluftkamin des B29-Tunnels, dürfen ebenfalls den Dreck nicht einfach in die Gegend blasen, sondern müssen ihn herausfiltern. Klaus Maier verwies auf das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger, er widerspreche dem Regierungspräsidium, wenn es behauptet die Diskussion über die Filteranlage sei abgeschlossen und ein Filter nicht erforderlich. Baden-Württemberg sei das Land der Talente und Patente, weshalb jede Initiative mit einem solchen Potential wie dem bekannten Filtersystem thematisiert und unterstützt werden müsse, so Maier
Zu diesem Thema brachte auch der Ortsvereinsvorsitzende von Großdeinbach, Konrad von Streit, den Antrag ein, den Tunnelfilter in das Wahlprogramm der SPD aufzunehmen und bestätigte anhand von Schaubildern Maiers Ausführungen. Außerdem wurden weitere Anträge für den Parteitag beschlossen.
Für den Ortsverein Mögglingen beantragte Zweitkandidat Jakob Unrath, dass bei Landes- und Bundesstraßen klare Aussagen zur Dringlichkeit der Maßnahmen durch das Ministerium formuliert werden. „Die Praxis der CDU, alles jedem zu versprechen, müsse aufhören.“, so Unrath. Diese Kriterien sollen auch in Bezug auf Umgehungsstraßen gelten, damit die tatsächliche Abfolge der Maßnahmen nachzuvollziehen ist und Pro und Contra thematisiert werden kann. Die Genossen wollen außerdem durch geeignete Maßnahmen den Mautausweichverkehr im Land unterbinden.
Mit einem weiteren Antrag wollen die Sozialdemokraten eine klare Absage der Landes-SPD an eine weitergehende Privatisierung der Bahn erreichen. Da es sich bei der Bahn schon nach dem Grundgesetz klar um eine Einrichtung der öffentlichen Daseinsvorsorge handle, müsse der Staat in diesem Bereich seinen Einfluss behalten. Schon die heutige formell privatisierte DB AG habe mit erheblichen Schwierigkeiten im Service zu kämpfen. Verspätungen, schlechte Anschlussverbindungen, jährlich höhere Preise und ein Fahrkartenautomatensystem, das bei vielen auf Unverständnis stoße, seien Auswirkungen, die die Politik ernst nehmen müsse. Das Land müsse seinen Einfluss auf den Bund und die Bahn nutzen, um eine kundefreundlichere Bahn mitzugestalten. Bei einer Privatisierung der Bahn hätten die Renditeerwartungen Vorrang vor dem Wohl der Allgemeinheit und der politische Einfluss wäre nicht mehr möglich, befürchten die Genossen.
In diesem Zusammenhang stellte sich die Versammlung auch hinter einen Antrag der alle öffentlichen kommunalen Daseinsvorsorgeeinrichtungen vor weiteren Privatisierungen und Liberalisierungen durch Teile der EU schützen soll. Ein Antrag der Jusos Schwäbisch Gmünd, welcher bei Demonstrationen und ähnlichen Großveranstaltungen die Einführung einer individualisierten anonymisierten Kennzeichnung von Polizisten auf deren Einsatzanzügen einführen soll, fand ebenfalls die Zustimmung der Genossen.
24.08.2026 19:52 Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal
Die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann bei der Pflegereform unterstützen wir, sagt Christos Panztazis. Dafür braucht es aber auch eine gerechte Gegenfinanzierung. „Wir begrüßen die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann ausdrücklich. Es ist richtig, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige komplett zurückzunehmen. Wir als SPD haben von Anfang an deutlich gemacht: Die Stabilisierung… Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal weiterlesen
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
Ein Service von websozis.info
| Besucher: | 842286 |
| Heute: | 103 |
| Online: | 2 |