Gut besuchter Bildungsstammtisch in Mögglingen

Veröffentlicht am 21.04.2010 in Ortsverein

Zum bildungspolitischen Stammtisch in Mögglingen konnte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Jakob Unrath zahlreiche Interessierte aus Mögglingen und den Nachbarorten in der Pizzeria „da Roberto“ begrüßen.

Gerhard Fuchsloch, ehm. Geschäftsführer der GEW und Personalratsvorsitzender beim früheren Schulamt Schwäbisch Gmünd referierte über die bildungspolitischen Ansätze der GEW in Baden-Württemberg. Während die Parole des Ministerpräsidenten Mappus und der neu ernannten Kultusministerin Schick laute man solle am alten festhalten, nur mehr darüber reden, fordere man von Seiten der GEW klare Reformen. Es müsse in Baden-Württemberg endlich damit Schluss sein, dass der Lernort durch Herkunft und Geldbeutel bestimmt werde, so der Apell von Fuchsloch Richtung Stuttgart. Man benötige dringend mehr Lehrer, die ein längeres, ganzheitliches und gemeinsames Lernen ermöglichen. Das Ziel laute eindeutig: Eine zehnjährige Gesamtschule gehöre eingeführt. Kreisrat Konrad von Streit betonte, dass die neue Werkrealschule nur zum Hin- und Herschicken von Schülern und zu enormen Kosten für Gemeinde- und Kreisverwaltungen führe. Gerade Essingen erlebe derzeit die Unsinnigkeit, wenn es um die Standorte der Werksrealschulen gehe. Auch die Anwesenden zeigten Unverständnis über die hartnäckige Dreigliedrigkeit des Schulsystems im Land. Eltern, aber auch Lehrer müssten viel zu früh über die Schul- und somit die Lebenslaufbahn ihrer Kinder entscheiden. Den Kindern bleibe dadurch nur wenig Zeit zur individuellen Entwicklung. Einige Stimmen forderten auch eine bessere Abstimmung der Lehrpläne zwischen den Bundesländern, um Schülern deren Familien in eine anders Bundesland zogen den Einstieg in die neuen Lehrpläne zu erleichtern. Beklagt wurde auch die Bewertung von Schulabschlüssen einzelner Bundesländer, welche dazu führe, dass die Schüler in Länderschubladen gesteckt würden.

 

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